Pflege

Parkett – Teppiche – Hartbeläge

Parkett

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Parkett

Ein regelmässig gepflegter Parkettboden sorgt nachhaltig für ein natürliches und angenehmes Wohnambiente. Durch die richtige Nachpflege wird ein Parkettboden durch die Jahre immer patinierter und gibt dadurch Ihrem Zuhause einen ganz speziellen und persönlichen Touch.

Reinigung und Pflegeanleitung

Allgemeine Hinweise

  • Geeignete Schmutzschleusensysteme im Eingangsbereich reinigen Schuhsohlen von Sand und Feuchtigkeit und schützen somit die Parkettoberfläche.
  • Verschüttete Flüssigkeiten sofort aufwischen.
  • Parkett nie zu feucht wischen, dadurch verhindern Sie ein Aufquellen des Holzes.
  • Keine Dampf- oder Nassreinigungsgeräte einsetzen.
  • Stuhlbeine und Möbel mit geeigneten Filzgleitern versehen. Dadurch kann die Parkettoberfläche nicht zerkratzt werden.
  • Auf ein gesundes Raumklima achten. Das heisst, die relative Luftfeuchtigkeit sollte zwischen 45 und 55% liegen, und bei Bodenheizungen darf die Oberflächentemperatur 27°C nicht überschreiten.
  • Luftbefeuchter bereits Anfang Heizperiode/Trockenwetterphase in Betrieb nehmen.
  • Bei zu geringer Luftfeuchtigkeit kann das Parkett Deformationen und Risse sowie Fugen bilden. In solchen Fällen wird eine Garantie abgelehnt.
  • Auslegeteppiche sollten auf neu verlegten oder frisch behandelten Parkettböden erst nach 6 bis 8 Wochen verlegt werden.
  • Geeignete Unterlagen bei Stuhlrollen (Büobetrieb) einsetzen.
  • Keine Mikrofasertücher verwenden.

Versiegeltes Parkett

Die Versiegelung von Parkettböden ist eine imprägnierende und filmbildende Oberflächenbehandlung mit Lackprodukten, die das Parkett vor Abnutzung und Verschmutzung schützen sollen. Die Versiegelungsschicht unterliegt je nach Beanspruchung einer mehr oder weniger starken Abnützung. Die laufende Reinigung und Pflege soll den Versiegelungslack und die Fugen schützen, den Verschleiss hemmen und das Aussehen der beanspruchten Lackoberfläche verbessern.

Unterhaltsreinigung

  • Trockenreinigung mit geeignetem Wischgerät, weichem Besen oder Staubsauger vornehmen.
  • Feuchtreinigung mit einem geeignetem Feuchtwischgerät oder Reinigungstuch vornehmen. Parkettpflegemittel sparsam in lauwarmes Wasser geben oder pur auftragen. Oberfläche nur nebelfeucht wischen. Pfützenbildung vermeiden. Schichtaufbauende Mittel vermeiden.

Fleckentfernung

Flecken grundsätzlich mit einem feuchten Lappen sofort entfernen. Hartnäckige Flecken mit unverdünntem Pflegemittel oder einem geeigneten Fleckentferner und einem weissen Pad entfernen. Oberfläche an unauffälliger Stelle auf Farb- bzw. Lackbeständigkeit prüfen.

Geöltes/gewachstes Parkett, Unterhaltsreinigung

  • Frisch geölte bzw. gewachste Böden in den ersten 8 bis 10 Tagen nur trocken reinigen.
  • Zur Feuchtpflege ausschliesslich Pflegeprodukte für geölte/gewachste Parkettböden verwenden und nur nebelfeucht wischen. Nicht mit klarem Wasser nachwischen, denn viel Wasser schadet der Imprägnierung.
  • Hartnäckige Verschmutzungen wie Schuhstriemen oder Flecken mit unverdünntem Pflegeöl oder ölreiniger entfernen.

Hinweis: UV-geölte Parkettböden können partiell kaum repariert und nachgeölt werden. Hain Natur-Holzböden sind ausschließlich mit Hain Spezialseife und einem separaten, nur zu diesem Zweck verwendeten Bodentuch zu wischen. Keine Wischtücher mit Mikro-Fasern verwenden, die Oberfläche würde dadurch rau werden.

Achtung: Alle Pflegeprodukte vor Gebrauch gut aufschütteln.

Nachbehandlung

Eine gelegentliche Nachbehandlung des Bodens ist unerlässlich. Bei normaler Beanspruchung im Wohnbereich genügen ein- bis dreimal jährlich. Auch hierzu gibt es die passenden Produkte wie öl-Refresher, Pflegeöl, Hartwachsöl oder Wachs. Herstellerhinweise unbedingt beachten. Beim Ölen darauf achten, dass das überschüssige Öl nach dem Abziehen restlos von der Oberfläche entfernt wird. Beim Wachsen darf nur ein dünner Wachsfilm auf dem Boden verbleiben. Zu viele Wachsschichten machen den Boden rutschig und schmutzanfällig. Nach dem Ölen bzw. Wachsen das Polieren nicht vergessen.

Vorsicht: Öl- und wachsgetränkte Tücher und Schwämme können sich selbst entzünden. Deshalb sofort nach Gebrauch in Wasser tränken oder in einem Metallbehälter im Freien aufbewahren.

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Teppich

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Teppiche

Die Materialien der Teppiche sind sehr robust geworden und halten mit der richtigen Pflege das Versprechen von jahrzehntelanger Qualität. Dennoch brauchen Teppiche von Zeit zu Zeit eine Grundreinigung. Durch die Grundreinigung wird die bestmögliche Schmutzentfernung und Wiederherstellung der ursprünglichen Gebrauchseigenschaften und der Optik des Teppichs erreicht.

Naturfaserteppiche (Kokos, Sisal, Leinen, Jute, Flachs) Naturfaserteppiche sind für eine Sprühextraktion nicht geeignet. Beachten Sie die speziellen Reinigungs- und Pflegeanleitungen der Hersteller.

Schurwollteppiche

In den ersten Monaten lösen sich Kurzfasern heraus und zeigen sich an der Oberfläche eines neu verlegten Schurwollteppichbodens. Genau das zeichnet jedoch einen Teppichboden guter Qualität aus. Intensives und regelmässiges Staubsaugen genügt. Auf Wollqualitäten pH-neutrale Produkte verwenden, da stark alkalische Produkte schädlich sind. Orientteppiche, Berber, Kelime, Handwebteppiche, Maschinenteppiche: Jeder Orientteppich ist ein handwerkliches Produkt aus einer fremden Welt, ein Einzelstück, kein Serienfabrikat. Das zeigt sich in typischen kleinen Unregelmässigkeiten, wie sie bei maschinell angefertigten Teppich nicht auftreten. Jedes Stück unterscheidet sich vom anderen in Material, Design und Färbung. Je nach Beanspruchung muss der Orientteppich fachgerecht gereinigt werden. Es ist riskant, die Reinigung selbst vorzunehmen. Wie erwähnt, ist jeder Orientteppich ein Einzelstück und verlangt Rücksicht auf alle Besonderheiten in Material, Struktur und Färbung. Die Reinigung erfordert solide Fachkenntnisse. Wenden Sie sich darum an unser Fachgeschäft «Parkettpflege Zürichsee AG» oder an ein anderes Fachgeschäft der «Bodenfachleute». Bei einer fachmännischen Vollreinigung wird der Teppich gewaschen und dabei von allen klebrigen und scharfkantigen Schmutzteilchen befreit. Die seriöse Reinigung gibt dem Orientteppich sein ursprüngliches Aussehen und die Leuchtkraft der Farben zurück. Gleichzeitig verlängert sie seine Lebensdauer. Reinigung bedeutet darum auch Werterhaltung. Motten, Milben und Teppichkäfer können in jedem noch so gepflegten Haushalt vorkommen und sind keinesfalls ein Zeichen für mangelnde Sauberkeit. Eine Mottenschutzbehandlung im Anschluss an die Teppichreinigung bietet nachhaltigen Schutz. Sowohl die Reinigung wie auch der Mottenschutz sind umweltgerechte Verfahren.

Fleckenentfernung

Voraussetzung für eine erfolgreiche Fleckenentfernung ist das Erkennen der Fleckenart und die richtige Vorgehensweise. Alle Hinweise bezüglich Reinigungsmaterial und Methodik beziehen sich auf den privaten Bereich und auf Teppiche aus 100% reiner Schurwolle. Teppiche aus synthetischen oder gemischten Garnen dürfen nach der gleichen Methode behandelt werden.

Teppichshampoo

Wenn Sie kein Teppichshampoo im Hause haben, können Sie auch eine Feinwaschmittellauge ansetzen, wie Sie diese für empfindliche Oberbekleidung verwenden.

Fleckenentferner

  • Fleckenentferner für die Kleiderpflege eignen sich auch für Teppiche. Den Fleckenentferner immer auf ein weisses Tuch geben und damit den Fleck betupfen. Flecken möglichst sofort behandeln
  • Vorsichtig den lose liegenden Schmutz mit Löffel oder Messer abkratzen und ausbürsten.
  • Flüssigkeiten mit saugfähigem weissem Tuch oder Haushaltpapier auftupfen. Den Fleck jedoch nicht verreiben. Mit kohlensäurehaltigem Mineralwasser lassen sich viele Flecken wegmachen, wenn sofort gehandelt wird.
  • Um die Verträglichkeit des zu behandelnden Materials mit dem Reinigungs- oder Pflegemittel zu überprüfen, ist vorerst an unauffälliger Stelle eine Probe vorzunehmen.
  • Lösungsmittel als Fleckenentferner nie direkt auf den Teppichboden, sondern immer auf einen Lappen auftragen.
  • Fleck generell von aussen nach innen behandeln. Nicht reiben, nur abtupfen!
  • Nach Einwirken des Teppichshampoos dieses mit einem Tuch aufsaugen. Mit klarem Wasser nachwaschen, nicht begehen. Nach vollständiger Austrocknung absaugen.
  • Grundsätzlich immer zuerst nur mit klarem Wasser behandeln, meist genügt dies.
  • Reinigungsmittelrückstände unbedingt verhindern, da der Teppich sonst schneller schmutzig wird!

Linoleum

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Linoleum

Linoleumbodenbeläge sind lichtbeständig, antistatisch, sehr belastbar (beständig gegen Fette und Öle, Zigarettenglut, Säuren), verschleissfest und langlebig. Dem entsprechend einfach, ist deren Pflege:

Allgemeine Hinweise

Das beim Linoleum werkseitig aufgebrachte Oberflächenfinish schützt die Oberfläche weitgehend gegen Beschädigungen und bildet die Basis für die Pflege während der laufenden Nutzung. Bei der Auswahl der Reinigungs- und Pflegemittel für Linoleum ist grundsätzlich darauf zu achten, dass nur solche mit einem pH-Wert von maximal 9 angewendet werden, da zu stark alkalisch-agressive Mittel die natürlichen Grundstoffe des Linoleums angreifen und den Belag zerstören können. Daher auch keine Schmierseife verwenden.

Hinweis: Weiche Stuhlrollen oder eine geeignete Bodenschutzmatte verwenden.

Unterhaltsreinigung:

Trockenreinigung zur Entfernung von Staub oder Schmutz mit Wischgerät oder Staubsauger. Feucht wischen mit Feuchtwischgerät. Dem Wischwasser wird eine kleine Menge (nach Herstellerangaben) Wischpflegemittel zugegeben. Nach dem Trocknen des Wischwassers bildet das Pflegemittel einen Schutzfilm. Nass wischen bei stärkerer Verschmutzung. Dem Wasser wird ein Wischpflegemittel auf Seifenbasis zugesetzt (nach Herstellerangaben) und mit einem Feuchtwischgerät nass gewischt. Nach der Einwirkungszeit wird auch festhaftender Schmutz gelöst und mit dem in der Wischpflegemittellösung ausgespülten und ausgepressten Wischgerät aufgenommen. Nach dem Trocknen bleibt ein feiner Pflegefilm zurück. Diese Methode erfordert keine Maschine, sondern nur einen Doppelfahreimer mit Presse und Wischgerät.

Grundreinigung

Grundreinigungen sind entsprechend der Nutzung nur in grösseren Zeitabständen oder bei sehr hartnäckigen Verschmutzungen notwendig. Grundreiniger werden mit Wasser verdünnt (nach Herstellerangaben) aufgetragen, und man lässt sie einige Minuten einwirken. Der Schmutz wird dann mit leichter mechanischer Bearbeitung (Reinigungspad) abgelöst. Ein oder Mehrscheibenmaschinen mit Tank werden mit geeigneter Scheuerbürste oder Treibteller und Reinigungspad ausgerüstet. Für Linoleum keine harten, z.B. schwarzen Pads verwenden.

Kunststoff

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Linoleum

Kunststoff

Auch ein so robuster Belagsboden wie der Linoleumboden braucht die optimale Pflege. Anbei ein paar Pflegetipps:

Bauschluss- bzw. Ersteinpflege

Vor der Nutzungsübergabe wird der neue Bodenbelag bauseits einer Bauschluss- und Erstreinigung unterzogen. Je nach Schmutzeintrag werden dazu a) Neutral- oder Alkoholreiniger oder b) Grundreiniger verwendet.

a) Bei geringer Verschmutzung empfiehlt sich eine Nassreinigung, wobei dem Wischwasser ein Neutral- oder Alkoholreiniger zugegeben wird.

b) Starke Verschmutzungen, die nicht mit normalen, für PVC geeigneten Reinigungsmitteln zu entfernen sind, erfordern die Durchführung einer Grundreinigung. Grundreiniger werden mit Wasser verdünnt aufgetragen, und man lässt sie einige Minuten einwirken.

Mit leichter mechanischer Bearbeitung durch eine Einscheibenmaschine mit untergelegtem, für PVC geeignetem Reinigungspad wird der Schmutz gelöst und anschliessend mit Wisch-mop oder Wassersauger aufgenommen. Anschliessend muss die gesamte Belagsoberfläche mit klarem Wasser neutralisiert werden und vollständig abgetrocknet sein.

Einpflege

Nach der Bauschluss- bzw. Erstreinigung wird die Einpflege durchgeführt. Die Einpflege vermindert Auswirkungen mechanischer und färbender Vorgänge auf der Belagsoberfläche und erleichtert die Unterhaltsreinigung.

Gering bis normal frequentierte Bereiche

Bei gering bis normal frequentierten Flächen oder dort, wo kein Glanz gewünscht wird, sind Wischpflegemittel geeignet, die dem Wischwasser beigemischt werden. Zur Filmbildung wird empfohlen, in der Anfangszeit die Wischpflegemittelkonzentration im Wischwasser 2- bis 3-mal so hoch wie normal einzustellen. Bei dieser Konzentration kann der zurückbleibende Pflegefilm auch auspoliert werden.

Stark frequentierte Bereiche

Stark frequentierte Flächen sind mit tritt- und wasserfesten Selbstglanz-Emulsionen oder Polymer-Dispersionen zu behandeln. Hierbei ist aus optischen Gründen matten Pflegemittel der Vorzug zu geben. Die Pflegemittel hinterlassen nach dem Trocknen eine dünne Beschich-tung auf dem Bodenbelag, die als Basis für die Unterhaltsreinigung dient. Bei einfarbigen oder nahezu einfarbigen Deliplan-Belägen empfiehlt es sich, unmittelbar nach Abschluss der Ver-legearbeiten eine Einpflege durchzuführen, damit der Belag gegen die Bauverschmutzung ausreichend geschützt ist.

Laminat

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Laminat

Zu den grössten Vorteilen des Laminatbodens zählen die nahezu kratzfeste Oberfläche. Doch auch diese braucht ihre Pflege:

Reinigungs- und Pflegeanleitung Laminat

  • Trockenreinigung mittels Feuchtwischgerät oder Staubsauger.
  • Feucht wischen mit Feuchtwischgerät. Bei stärkerer Verschmutzung dem Wischwasser etwas Allzweck- oder Laminatreiniger zugeben und nebelfeucht wischen.
    Achtung: Reinigungsmittel dürfen weder filmbildend sein noch Scheuermittel enthalten.
    Keine wachshaltigen Reinigungsmittel verwenden.
  • Reinigungsmittel müssen restlos entfernt werden, um Schlierenbildung zu vermeiden.
  • Hartnäckige Flecken wie Teer, Farbe, Klebstoff usw. können auch mit Aceton, Nagellackentferner oder Nitroverdünner entfernt werden. Vorsicht im Kantenbereich.
  • Keine Dampf- oder Nassreinigungsgeräte einsetzen.

Vorsicht: Laminatböden sollten möglichst nie über längere Zeit feucht oder gar nass sein, da sie insbesondere im Kantenbereich Wasser aufnehmen und dabei die Form verändern können (quellen).

Deshalb stets nur nebelfeucht (d.h. mit ausgewrungenem Tuch) wischen und kein stehendes Wasser auf dem Boden hinterlassen.

Kork

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Kork

Ein Korkboden ist ebenfalls äusserst strapazierfähig, formbeständig, wasserabweisend, zäh-elastisch, säure-, pilz- und insektenresistent. Als natürliches Produkt will dieser richtig gereinigt sein:

Kork mit Kunststoff-Nutzschicht

  • Trockenreinigung mittels Wischgerät oder Staubsauger.
  • Feucht wischen mit Feuchtwischgeräten. Dem Wasser ein Reinigungs- und Pflegemittel für Korkböden beigeben (Herstellerhinweise beachten). Hartnäckige Flecken, verursacht durch Gummiabsätze, Schuhcrème, Kugelschreiber oder Farbstifte usw. können mühelos mit Terpentinersatz entfernt werden.

Versiegelter Kork

  • Trockenreinigung mittels Wischgerät oder Staubsauger.
  • Feucht wischen mit Feuchtwischgeräten. Dem Wasser ein Reinigungs- und Pflegemittel für Korkböden beigeben (Herstellerhinweise beachten).
  • Keine Schmierseife verwenden.

Geölter/gewachster Kork

  • Trockenreinigung mittels Wischgerät oder Staubsauger.
  • Feucht wischen mit Feuchtwischgeräten. Dem Wasser ein Reinigungs- und Pflegemittel für Korkböden beigeben (Herstellerhinweise beachten).
  • Zwei- bis dreimal pro Jahr ein Spezialpflegeprodukt für geölte/gewachste Korkböden auftra-gen (Herstellerhinweise beachten).

Hinweis für alle Korkböden: Weiche Stuhlrollen oder eine geeignete Bodenschutzmatte verwenden.